Die Öresundbrücke

Seit dem 1. Juli 2000 gibt es sie - Die Öresundbrücke, oder besser die Øresundsbron, wie sie in Dänemark und Schweden heißt. Diese Brücke über den Öresund erleichtert für Urlauber die in Richtung Schweden reisen die Verbindung zwischen Dänemark und Schweden. Mit einer gut ausgebauten Autobahn und Eisenbahnstrecke verbindet die Öresundbrücke die beiden Ballungszentren Kopenhagen und Malmö. Diese Region, die auch als Öresundregion bezeichnet wird wird von mehr als 3,5 Millionen Menschen bevölkert.

Der Bau der Öresundbrücke begann im Jahre 1991 mit der Unterzeichnung der Verträge zwischen Dänemark und Schweden. Im Jahre 1995 wird dann mit dem Bau der künstlichen Insel in der Ostsee begonnen. Bis zum Sommer des Jahres 2000 wurde die künstliche Insel in der Ostsee, der Tunnel und die Brücke fertiggestellt und der Öffentlichkeit übergeben. 

Heute fahren durchschnittlich etwa 20.000 Fahrzeuge über die Öresundbrücke. Trotz alledem ist die Øresundsbron nicht überfüllt, denn im Vergleich dazu hat der Elbtunnel in Hamburg an manchen Tagen fast 150.000 Fahrzeuge zu bewältigen.

Technische Daten der Öresundbrücke:

Länge Gesamt: ca. 15,0 km
Länge des Tunnels: ca. 4,0 km
Länge der künstlichen Insel ca. 4,0 km
Länge der östlichen Rampe: ca. 3,7 km
Länge der Hauptbrücke: ca. 1,0 km
Länge der westlichen Rampe: ca. 3,0 km
Gesamtlänge der Brücke: 7.845 m
Breite: 23,5 m
Längste Stützweite: 490 m
Höhe der Pylonen: ca. 206 m
Durchfahrtshöhe für Schiffe: 54 m
Fahrzeuge pro Tag: ca. 20.000 Autos
Baukosten: 1 Milliarde Euro